Beiträge

Plattform job-trends

Hat mein Beruf Zukunft?

Wie sieht der Arbeitsmarkt in einem bestimmten Beruf aus? Wie die Zukunftsaussichten? Hat es offene Stellen, wenn ja, in welchen Regionen gibt’s die meisten Angebote? Ist eine bestimmte Tätigkeit aufgrund der Digitalisierung gefährdet? Antwort auf solche Fragen gibt es auf der Plattform job-trends.ch, die vom Arbeitnehmerverband Angestellte Schweiz geschaffen wurde.

In einem Suchfeld kann ein bestimmter Beruf eingegeben werden, danach erhält man zum übergeordneten Berufsfeld mehrere aktuelle Informationen, wie beispielsweise die Anzahl offener Stellen und die Entwicklung der Stellensituation der letzten zwölf Monate in einer Grossregion sowie Angaben zu den Kriterien Routineintensität, Offshore-Risiko, Anforderungsniveau und Digitalisierung. Wer wissen möchte, welche Rolle Routinetätigkeit bei der Ausübung des Berufes einnehmen, wie zwingend eine Tätigkeit vor Ort ausgeübt werden muss oder wie hoch die Anforderungen an das Bildungsniveau ist, findet auf dieser Seite hilfreiche Angaben. Was die Digitalisierung angeht, wie stark ein Beruf durch Robottechnik oder durch Fortschritte der künstlichen Intelligenz bedroht ist, erhält ebenfalls eine Einschätzung. Mehr Informationen: job-trends.ch

Impulstagung GDI

Die digitale Arbeitswelt – Fluch oder Segen?

Die Digitalisierung beeinflusst alle Lebensbereiche und verändert Alltag und Berufswelt stark. Was können wir tun, damit wir zukünftig zu den Gewinnern und nicht zu den Verlierern gehören?  Mit dieser zentralen Frage befassen sich auch die Referentinnen und Referenten der Impulstagung des Kaufmännischen Verbandes am 27. Januar 2016 „Digitale Arbeitswelt – Fluch oder Segen?“. In den Referaten werden interessante Themen diskutiert wie die Arbeitswelt von morgen, Chancen und Gefahren der digitalen Arbeitswelt, die Kunst, weiterhin klug zu entscheiden, vom Handy versklavt, vom E-Mail getrieben. Unter http://www.kfmv-zuerich.ch/de/6543/GDI-Tagung.htm gibt’s mehr Infos.

Neue Berufe bestimmen die Arbeitswelt von morgen

Die Arbeitswelt wird sich in den nächsten Jahren von Grund auf verändern. Eine Studie der kanadischen Stiftung für Bildungsförderung (Canadian Scholarship Trust Foundation) verrät, welche neuen ungewöhnlichen Berufe im Jahr 2030 unsere Arbeitswelt bereichern könnten. Zu den neuen Berufen gehört beispielsweise der Nostalgologe oder die Nostalgologin: Inneneinrichtungsprofis, die für älte Menschen Räume so gestalten, dass glückliche Erinnerungen erhalten bleiben. Herausfordernd für Fachpersonen der Innenarchitektur, Psychologie, Geschichte. Für Technik-Freunde wäre vielleicht die Tätigkeit als Roboterberater/-in ideal: In Zukunft wird es nicht einfach sein, für sich den passenden Roboter zu finden. Hier helfen Roboterberatende weiter, die sich im Markt auskennen. Spannend für Leute mit Beratungs- und Verkaufskompetenz, soziokulturellen Kenntnissen und Technikflair. Ebenfalls gefragt werden Abfalldesigner sein: Upcycling wird zum Trend – aus Abfall werden hochwertige Produkte hergestellt. Dafür braucht es Kenntnisse in kreativen Produktionsprozessen, Industriedesign, Material- und Ingenieurswissenschaften. Städtische Berufstätige mit grünem Daumen und Erfahrung in der Landwirtschaft und im Gartenbau können zukünftig als Urbaner Bauer oder Urbane Bäuerin ihr Talent zum Blühen bringen: Lebensmittel werden da angebaut, wo sie gebraucht werden. Kartoffeln wachsen künftig auf Hochhausdächern und Beeren an der nächsten Hausfassade. Ob Telechirurgen, digitale Bestatter/-innen, Simplicity Experts, der persönliche Brandmanager oder die Lebensend-Therapeutin: Auf jeden Fall braucht es in Zukunft ein noch höheres Mass an Flexibilität und Bereitschaft, Neues zu lernen.

Eines haben all die künftigen Berufsbilder gemeinsam: Sie erfordern die Fähigkeit, altes Wissen und neue Technologien miteinander zu verbinden. Der Solothurner Trendforscher Joël Luc Cachelin ist überzeugt, dass in Zukunft Kompetenzen statt Fertigkeiten gefragt sind. Gemäss Cachelin muss sich in Zukunft auch die Berufsausbildung den Trends anpassen. Seiner Ansicht nach wird das duale Berufsbildungssystem Bestand haben, doch die kontinuierliche Weiterbildung bekommt noch stärkeres Gewicht. Zu den Gewinnern in der Arbeitswelt von morgen gehören gemäss Cachelin auch die Handwerker/-innen. Diese würden an Bedeutung gewinnen, weil Menschen handwerkliche Fähigkeiten im Allgemeinen verlieren. Maschinen können zwar Vieles, doch sie sind weder kreativ noch innovativ.

Wie man Berge versetzt: Umfrage

HR-Today, 19.01.2015

Kennen Sie Volition? Mit Volition bezeichnet man (einfach ausgedrückt), das, was sich zeitlich gesehen zwischen der Motivation und der Ausführung der Handlung abspielt. Volition bezeichnet in der Psychologie die bewusste, willentliche Umsetzung von Zielen und Motiven in Resultate durch zielgerichtetes Handeln. Traditionelle Motivationstheorien unterstellen, dass Motive Handlungen anregen und bis zu deren Abschluss aufrecht erhalten. Demnach ist Motivation ein Zustand zielgerichteten Verhaltens, das den Handlungen Richtung, Intensität und Dauer verleiht.

Diese Auffassung widerspricht sowohl der Alltagserfahrung als auch neuen Forschungsergebnissen.

Es ist Volition, die benötigt wird, um «Worte in Taten» umzusetzen. Volition ist messbar, erlernbar und steigerbar. Deshalb bietet das Phänomen Volition ein riesiges Potential für die Entwicklung des Humankapitals einer jeden Organisation und für die Entwicklung der persönlichen Kompetenzen eines jeden.

Im Rahmen einer Bachelorarbeit an der Kalaidos Fachhochschule Schweiz möchte Christina Tauner herausfinden, wie bekannt Volition ist. Machen Sie mit! Die Umfrage dauert ca. 5 Minuten und ist anonym. Als Dankeschön für die Teilnahme werden drei Geschenkgutscheine im Wert von CHF 150 verlost. Hier geht’s zur Umfrage …